Hauptversammlung 28.03.2026

 - Neue Kneipp-Anlage als Ziel

 - Vorstand im Amt bestätigt

 - Der Kneipp-Verein bereitet die Lehre von Sebastian Kneipp für alle Altersgruppen auf

 

 

Für vier Jahre im Amt bestätigt: der Vorstand des Kneipp-Vereins mit Ursula Rachota, Kurt Drexler, Günter Trittner, Susanne Becker, Günther Freudenmann, Renate Gretz und Angelika Traßl (Vorsitzende).
Die Geehrten für langjährige Mitarbeit, 25 oder 40 Jahre Mitgliedschaft
Hauptversammlung im Zinsendorfhaus

Der Kneipp-Verein Heidenheim möchte, dass es wieder eine Kneipp-Anlage in Heidenheim gibt. Für dieses Ziel will der Verein eigene Anstrengungen unternehmen. Bei der Hauptversammlung des Kneipp-Vereins nannte Vorsitzende Angelika Traßl  das Jahr 2030 als zeitliche Orientierung. Der Heidenheimer Kneipp-Verein feiert da sein 1000-jähriges Bestehen.

Einen konkreten Ort für eine Kneipp-Anlage hat der Verein noch nicht im Auge. Fest steht aber, dass sie an die Brenz liegen soll. Motiviert fühlt sich der Verein durch zahlreiche Nachfragen. Sogar Spendenmittel für eine neue Kneipp-Anlage wurden schon in Aussicht gestellt.

Derzeit gibt es in Heidenheim nur noch die Kneipp-Anlage beim Oetterlesbrunnen im Haintal. Doch dieser hoch im Wald gelegene Ort ist für ältere Menschen nur schwer erreichbar. Zudem führt der Brunnen nicht immer ausreichend Wasser für die Becken. Die 2006 im Brenzpark errichtete Kneipp-Anlage hatte bereits nach kurzer Zeit wegen Problemen mit der Wasserzufuhr geschlossen werden müssen.

Zurückblicken konnte Traßl bei der Hauptversammlung im Zinzendorf-Gemeindehaus auf ein, für den Verein ereignisreiches und finanziell zufriedenstellendes Jahr 2025. Für alle fünf Bereiche der Kneippschen Gesundheitslehre hatte der Verein Kurse anbieten können. Das umfangreiche Programm sei bis auf weniger Ausnahmen gut angenommen worden. Laut Traßl wird der Verein auch weiter bemüht sein, Kursformate zu finden, die den Bedürfnissen der Mitglieder entsprechen und dafür geeignete Kursleitungen zu finden.

Ein wichtiger Bereich im Verein sind neben den Kursen die gemeinsamen Unternehmungen wie Wanderungen, Radtouren, Ausflüge und Kneipp-Kuren. Der monatliche offene Kneipp-Treff mit Kneipp-Anwendungen zu verschiedenen Themen findet zusehends mehr Interessenten.

Nicht müde wird der Verein, jüngere Personengruppen anzusprechen. Traßl: „Wir sind überzeugt, dass Kneipp für jedes Alter etwas zu bieten hat.“ Um ein breites Publikum zu erreichen, hat der Verein seine Homepage überarbeitet und optimiert.

Schatzmeister Günther Freudenmann konnte für 2025 gute Zahlen vermelden. Trotz eines kleinen Rückgangs der Mitgliederzahl auf aktuell 680 und unvorhersehbare Reparaturarbeiten am Kneipp-Zentrum hat der Verein das Jahr mit einer schwarzen Null abgeschlossen.

Nach der Entlastung wurden alle Mitglieder des Vorstands einstimmig für eine weitere Amtsperiode von vier Jahren in ihren Ämtern bestätigt. Dr. Rolf Konold, der frühere Vorsitzende, hatte die Wahl geleitet. Einen großen Dank gab es für drei Mitglieder, die sich viele Jahre im und für den Verein engagiert haben, jetzt aber in den Ruhestand wechseln: Margot Hurler, eine Kursleiterin im Yoga, Kassenprüfer Reinhard Mosch und Brigitte Klaus, die für den Koronarsport im Verein die Abrechnung gemacht hat. Neue Kassenprüferin wird Sabine David.

Geehrt wurden für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit:

Wilma und Franz Holzer, Heidemarie und Karl Aigle, Lydia und Klaus Pahl und Gerhard Holz, für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit: Ursula Klimas, Jutta Hamann und Heidrun Hahn.  

Für vier Jahre im Amt bestätigt: der Vorstand des Kneipp-Vereins mit Ursula Rachota, Kurt Drexler, Günter Trittner, Susanne Becker, Günther Freudenmann, Renate Gretz und Angelika Traßl (Vorsitzende).

(Bericht: Günter Trittner - Schriftführer)